Intravitreale Medikamenteneingabe (IVOM)

Viele Makulaerkrankungen, z.B. bei Diabetes oder die Makuladegeneration (AMD) können heute sehr gut behandelt werden. Inzwischen stehen moderne, hochwirksame Medikamente zur Verfügung, die mit einer schmerzlosen Spritze (IVOM) in das Auge eingegeben werden und den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen. Damit lässt sich auch die früher nicht beherrschbare feuchte Makuladegeneration erfolgreich behandeln.


Die IVOM ist heute der Goldstandard bei der Behandlung von vielen Makulaerkrankungen. Insbesondere die feuchte AMD (altersbedingte Makuladegeneration) kann so gestoppt oder der Krankheitsverlauf zumindest verlangsamt werden. Auch andere Makulaerkrankungen wie bei Diabetes, bei Gefäßverschlüssen, bei chronischen Entzündungen und auch seltenere Erkrankungen profitieren durch die moderne IVOM-Behandlung.

Gut zu wissen:

Die besonders hochwertige IVOM-Versorgung im VISYOnet Qualitätsnetzwerk ist durch Versorgungs-Verträge mit den Krankenkassen geregelt. Damit können wir unseren Patienten die bestmögliche Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anbieten – ohne Zuzahlung!

Warum ist eine frühzeitige IVOM-Behandlung so wichtig?

Bei vielen Makulaerkrankungen kommt es zur krankhaften Entwicklung von Gefäßen, die zu Flüssigkeitsansammlungen in der Netzhaut führen: Einfach gesagt, werden die Gefäße undicht, die Flüssigkeit sickert aus den Gefäßen in das Gewebe. Das schädigt die Makula nachhaltig, wenn nicht rechtzeitig behandelt wird. Mit einer konsequenten IVOM-Therapie können die krankhaften Gefäße abgedichtet und die Makula „trocken gelegt“ werden, die Sehkraft steigt wieder an. Wird die Behandlung zu spät begonnen, entstehen Dauerschäden, die auf die IVOM-Behandlung nicht mehr gut reagieren.

Damit Sie rundum geschützt sind und nichts verpassen, denken Sie an regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen, wie sie von den Fachgesellschaften empfohlen werden:

Der Ablauf Ihrer IVOM-Behandlung

Da es sich bei diesen Makulaerkrankungen (z.B. AMD, Diabetes) um eine chronische Erkrankung handelt, sind in der Regel wiederholte Behandlungen über mindestens 1-2 Jahre erforderlich. Entsprechend den Empfehlungen der Fachgesellschaften erfolgen am Anfang 3 Injektionen in monatlichen Abständen. Danach folgen monatliche Verlaufskontrollen, bei denen nach bestimmten Kriterien über weitere Behandlungen entschieden wird. Mit diesem Therapieschema erreichen wir derzeit die besten Ergebnisse mit möglichst wenigen Behandlungen. Es ist wahrscheinlich, dass in gewissen Abständen weitere Injektionen erforderlich sind.

Premiumbehandlung mit dem VISYOnet Programm

Makula-Erkrankungen brauchen oftmals eine intensive fachärztliche Betreuung. Wir AUGENSPEZIALISTEN sind deshalb zertifiziertes Zentrum des Qualitätsnetzwerks VISYOnet. Als VISYOnet-Ärzte können wir Ihnen eine höherwertige Behandlung nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen anbieten – ohne Zuzahlung.

Ihre Vorteile:

  • VISYOnet verwendet nur die neuesten, wissenschaftlich erwiesenen Behandlungsprotokolle. Sie erhalten also eine bessere Behandlung als die sonst übliche Standardbehandlung.
  • VISYOnet-Krankenkassen übernehmen alle Kosten für die aufwändigen Spezialuntersuchungen. Sie haben damit Zugang zur bestmöglichen Behandlung auf dem aktuellen Stand der Forschung, ohne dass Kosten für Sie anfallen.
  • Unsere Augenärzte wurden in einem VISYOnet-Ausbildungsprogramm speziell geschult, und können daher die Verlaufskontrolle selbständig durchführen und beurteilen. Somit erhalten Sie die komplette Behandlung auf dem neuesten Stand der Medizin bei Ihren AUGENSPEZIALISTEN aus einer Hand.

„Mit einer modernen IVOM-Behandlung nach neuesten VISYOnet Kriterien erreichen wir bessere Ergebnisse als mit einer Standard-Therapie.“

AUGENSPEZIALIST Herr Bader

Ihr OP-Tag

Unser spezialisiertes Ärzteteam untersucht Sie umfassend. Wir beraten Sie, ob eine IVOM-Therapie möglich ist und welches Medikament eingesetzt wird. Dann erhalten Sie mindestens 3 Termine zur ambulanten IVOM-Behandlung. Der Abstand zwischen den IVOMs ist typischerweise 4 Wochen.
Die Behandlung selbst dauert nur wenige Minuten. Am OP-Tag tragen Sie bitte bequeme Kleidung und verzichten auf Make-up und Schmuck. Bitte melden Sie sich zur vorgemerkten Zeit im Ambulanten OP-Zentrum. Sie erhalten an der OP-Schleuse Fußschoner und eine OP-Haube für Ihre Haare. Zunächst wird das Gesicht mit einem sehr dünnen Tuch abgedeckt, Atmen und Sprechen sind aber weiterhin möglich. Die Behandlung erfolgt in modernster Tropfenbetäubung und dauert nur etwa zwei Minuten. Sie ist risikoarm und nahezu schmerzfrei. Nach dem Eingriff erhalten Sie einen Verband, der Ihr Auge schützt.

Nachsorge

Die Nachsorge erfolgt in der Regel am 2. bis 5. Tag nach der Operation. Bitte unterschätzen Sie nicht, wie wichtig eine gewissenhafte Nachsorge und eine konsequente Tropfentherapie sind.
Ist ein Behandlungszyklus (meist 3 Injektionen im Abstand von einem Monat) abgeschlossen, erfolgt 4 Wochen nach der letzten IVOM eine sogenannte Verlaufskontrolle. Dort wird der Befund beurteilt und eine spezielle Schichtaufnahme der Makula (OCT-Untersuchung) durchgeführt. Erst danach können wir feststellen, ob der Befund trocken und stabil ist oder ob sich eine erneute Aktivität mit Wassereinlagerung (Makulaödem) zeigt.

Unsere IVOM-Spezialisten

Dr. med. Katrin Boden

Fachärztin für Augenheilkunde und ehemalige Oberärztin an der Augenklinik Sulzbach
Schwerpunkte: Hornhaut, grauer Star (Katarakt) und Refraktive Chirurgie (Augenlasern)

Prof. Dr. med. Gesine Szurman

Fachärztin für Augenheilkunde und Oberärztin an der Augenklinik Sulzbach
Lehrauftrag an der Medizinischen Fakultät der Universität Tübingen
Schwerpunkte: Lidchirurgie, Schiel-Erkrankungen, Kinder-Augenheilkunde, Makula-Erkrankungen, Grauer Star

Dr. medic. Ciprian Ivanescu

Standortleiter Völklingen,
Facharzt für Augenheilkunde und Funktionsoberarzt an der Augenklinik Sulzbach
Schwerpunkte: Makula-Erkrankungen, Grauer Star (Katarakt), Tränenwege

Nael Bader

Facharzt für Augenheilkunde, ehem. Oberarzt am Klinikum Saarbrücken
Schwerpunkte: Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Netzhaut-Erkrankungen

Dr. med. Stephan Leers

Standortleiter Saarlouis
Facharzt für Augenheilkunde, ehem. Chefarzt Maximilians-Augenklinik Nürnberg
Schwerpunkte: Grauer Star (Katarakt), Grüner Star (Glaukom), Netzhaut-Erkrankungen

Axel Schmitz

Facharzt für Augenheilkunde, ehem. Oberarzt am Klinikum Köln-Merheim
Schwerpunkte: Lidchirurgie, Tränenwege, Kinder-Ophthalmologie, Sehschule, Grauer Star (Katarakt)
Standortleiter Lebach

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